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Belgische und niederländische Chormusik des 20. Jahrhunderts

Translated title of the contribution: Twentieth-century Belgian and Dutch Choral Music
  • Jan-Piet Knijff

Research output: Contribution to conferencePaper

Abstract

Joseph Jongen wurde 1873 - im gleichen Jahr wie Max Reger - in Lüttich geboren. Er studierte Orgel am dortigen Konservatorium. Bei seinem Examen improvisierte er zum Erstaunen der Jury statt der vorgeschriebenen »wenigen Minuten« über eine halbe Stunde, wobei er zum Abschluss eine Tripelfuge mit einer kunstvollen Kombination der drei Themen zum Bes ten gab. Ein Jahr später gewann er den Prix de Rome. Die Stelle als Organist der Jakobikirche in seinem Geburtsort teilte Jongen sich mit seinem jüngeren Bruder Léon, was ihm ermöglichte, eine ausgedehnte Reise durch Europa zu unternehmen. In Berlin studierte Jongen kurz bei Richard Strauss. Politische Gründe verhinderten seine Ernennung zum Chordirigenten in Bayreuth. In Paris befreundete er sich mit Gabriel Fauré und Vincent d'Indy und in Rom mit Florent Schmitt. Zurück in Belgien ließ er sich in Brüssel nieder, wo er zum Professor für Kontrapunkt an der Musikhochschule und später zu deren Direktor ernannt wurde. Zudem war er ständiger Dirigent von zwei Konzertreihen in der Stadt; auch gab er der belgischen Prinzessin Marie-José Harmonieunterricht. Er starb 1953.
Translated title of the contributionTwentieth-century Belgian and Dutch Choral Music
Original languageGerman
Publication statusPublished - 2006
EventSHMF 2006: 21st Schleswig-Holstein Musik Festival - Dat klinkt lekker - Netherlands
Duration: 15 Jul 20063 Sept 2006

Conference

ConferenceSHMF 2006: 21st Schleswig-Holstein Musik Festival - Dat klinkt lekker
CityNetherlands
Period15/07/063/09/06

Keywords

  • Musicology and Ethnomusicology

Fingerprint

Dive into the research topics of 'Twentieth-century Belgian and Dutch Choral Music'. Together they form a unique fingerprint.

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